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Neue Internetadressen IP6

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Was ist eigentlich IP 6?

Wenn Sie in das Internet gehen, bekommt der Computer, an dem Sie sitzen, automatisch eine Adresse. Diese ist jeden Tag anders! Klicken Sie einmal auf meine Startseite - hier wird Ihnen angezeigt, wie die Adresse des Computers lautet, an dem Sie jetzt gerade sitzen und im Internet surfen, beispielsweise 93.223.103.110. Weil Menschen sich diese Nummernkombinationen schlecht merken können, gibt es für Websites zusätzlich Domainnamen, zum Beispiel www.computerschule-von-frau-zu-frau.de.
Wenn Nutzer einen solchen Namen im Browser aufrufen, wird er

von einem speziellen Server in die IP-Adresse umgewandelt. Sie sehen, dass diese Adresse aus 4 Zifferngruppen besteht, diese können jeweils - durch einen Punkt voneinander getrennt - 3 Ziffern enthalten. Bei dieser Art von Adressen handelt es sich um sogenannte IP(Internet-Protokoll)-Adressen, wobei wir uns hier im Raum der IP4 Standards bewegen. Die bisherige Zahlenkombination lässt etwa 4,2 Milliarden Computeradressen zu. Das reicht eben wohl nicht mehr, wie Sie sicherlich in der Presse gelesen haben.
Das liegt u.a. daran, dass in Zukunft nicht nur Computer, sondern auch elektrische Geräte einen Internet-Zugang besitzen sollen!

 

Das künftige Internet-Protokoll, Version 6 (IPv6),stellt die Adressen nicht mit Ziffern im Dezimalsystem dar, sondern hexadezimal. Dies ist zu erkennen an Kombinationen von Ziffern und Buchstaben. Es handelt sich um acht Blöcke, die mit Doppelpunkten voneinander getrennt sind, also zum Beispiel 2001:db8:0:0:0:0:1428:57 ab. In der Entwicklung des IPv6-Standards wurde viel Gewicht auf die Sicherheit gelegt, da die Authentifizierung und Verschlüsselung durch die höhere Anzahl von Ziffern und Buchstaben gewährleistet ist. Das bestehende System ist ein 32bit-System, das neue wird ein 128bit-System. Vielleicht wissen Sie von der Verschlüsselung von Daten her etwas mit dieser Angabe anzufangen.

Muss ich jetzt einen neuen Computer haben, um da "mithalten" zu können?

Wenn Sie einen neuen Computer mit Windows Vista oder Windows 7 haben, wird das neue IP6-Protokoll gleich "mitgeliefert". Für Windows XP soll es (über Servicepacks) nachinstalliert werden können, was sehr wichtig ist, da insbesondere viele Firmen noch auf das "alte" sehr stabile Windows setzen, das auch nicht so hohe Ansprüche an die Hardware stellt.

Aber das wichtigste bei der Umstellung sind die Router. Sie verwalten ja die IP-Adressen - und viele benötigen eine neue Firmware für die Umstellung auf den IP6-Standard. Diese Firmware wird Ihnen vom Hersteller des Routers angeboten, Sie müssen diese allerdings selbst installieren. Die Zukunft wird zeigen, wie wir diesen Schritt bewerkstelligen müssen. Ich hoffe, dass es möglichst einfach sein wird!

 

 

 


   
   
   
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